Ziel ist diese Art der Darstellung:
Der Wunsch war außerdem, dass die Anzahl der Segmente flexibel sein sollte. Das SmartArt ist auf sieben Segmente maximal ausgelegt, war also nur ein Notbehelf. Toll wäre es zudem, wenn die äußeren Segmente weiter unterteilt werden könnten. Und die Anordnung sollte möglichst einfach und unfallfrei sein.
Aus meiner Sicht kamen keine der SmartArts in Frage, ein selber-zusammen-bauen war wegen des hohen Aufwands ausgeschlossen. Blieben nur die Diagramme (Charts) übrig.
Ich habe zuerst mit zwei Ringdiagrammen geprobt - das klappte auch ganz gut. Jetzt habe ich mich aber für zwei Kreisdiagramme entschieden, weil die doch einfacher zu handhaben sind. Ich werde hier im Blog Schritt für Schritt erklären, wie das Diagramm aufgebaut werden muss. Zum Schluss der kleinen gibt es dann noch einen Download-Link mit der Beispiel-Präsentation.
Schritt 1: der innenliegende Kreis
Erstellen Sie zuerst ein Diagramm für den innenliegenden Kreis: Einfügen / Diagramm / Kreis. Als Daten tragen Sie die Beschriftungen für die Segmente ein, die Werte sind für jedes Segment gleich (ich habe mich für “1” entschieden, es kann aber jede andere Zahl sein - nur identisch muss sie für alle Segmente sein).Die Beschriftung für die Spalte B kann ein beliebiger Text sein. Da ich um die Platzbegrenzung in meinen innenliegenden Segmenten schon weiß, habe ich die langen Namen mit ALT+ENTER bereits auf zwei Zeilen verteilt. Dieser Zeilenumbruch aus Excel wird an das PowerPoint-Diagramm übertragen.
Formatieren Sie das Diagramm so:
- Legende: keine
- Diagrammtitel: keiner
- Datenbeschriftung: Rubrikenname,
Position kann sein zentriert oder Ende innerhalb; verwenden Sie auf keinen Fall “Größe anpassen”, damit sich die Diagrammgröße nicht verändert
Achten Sie darauf, dass die Zeichnungsfläche die Diagrammfläche möglichst ausfüllt. Eventuell müssen Sie noch nacharbeiten und die Zeichnungsfläche (das ist die Fläche direkt um den Kreis) etwas größer ziehen.
Schritt 2: der äußere Kreis
Kopieren Sie das Diagramm, die Kopie wird später der äußere Kreis werden. Der äußere Kreis soll ca. 16 cm hoch und 16 cm breit werden - tragen Sie diese Größe für das Diagramm ein. Achten Sie auch wieder darauf, dass die Zeichnungsfläche die Diagrammfläche möglichst ausfüllt.Lassen Sie das zweite Diagramm markiert und gehen Sie auf “Diagrammtools / Entwurf / Daten bearbeiten”. Sie sehen jetzt die Tabelle des ersten Kreises. Ändern Sie die Beschriftungen.
Schließen Sie die Excel-Tabelle wieder. Formatieren Sie den äußeren Kreis erkennbar anders - beispielsweise in Grautönen. Sie können sonst sehr schlecht erkennen, wie die Kreise aufeinander zu liegen kommen.
Beide Kreise sind vorbereitet und markiert - aber noch nicht ausgerichtet.
Schritt 3: beide Kreise platzieren
Markieren Sie beide Diagramme und wählen Sie “Start / Anordnen / Ausrichten”. Vergewissern Sie sich, dass “Ausgewählte Objekte ausrichten” aktiv ist.- Wählen Sie “Horizontal zentrieren”
- Anschließend wählen Sie “Vertikal zentrieren”
- Klicken Sie neben die Kreise, um die Markierung aufzuheben und dann markieren Sie den äußeren Kreis. Wählen Sie “Start / Anordnen / In den Hintergrund”.
Die Beschriftungen müssen Sie möglicherweise noch von Hand ein bisschen herumschieben, damit es passend ist. Zum Schluss markieren Sie beide Diagramme und gruppieren Sie … sicherheitshalber.
Morgen erkläre ich Ihnen, wie Sie die Segmente des äußeren Kreises aufsplitten können.
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