| Eingegeben | Was Excel daraus macht |
| 100 | 1 |
| 125 | 1,25 |
| 10 | 0,1 |
| 1 | 0,01 |
| 1535 | 15,35 |
| 10,25 | 10,25 |
| 1.500 | 1.500 |
Was treibt das Programm da? Identisch mit der Eingabe bleiben die Zahlen 10,25 und 1.500 - ein vom Anwender getipptes Dezimalzeichen oder ein ebenfalls vom Anwender getippter Tausenderpunkt hebelt das eigenmächtige Verhalten also aus.
Allen anderen Zahlen stiehlt Excel entweder die Nullen für Einer und Zehner oder verpasst Ihnen irgendwo ein Dezimalkomma. Irgendwo? Nein, nicht irgendwo.
Vergleichen Sie einmal die Zahlen 125 und 1535 - Excel macht daraus 1,25 und 15,35. Da passiert was mit den letzten zwei Ziffern.
Ihre Ideen?
- Benutzerdefiniertes Zahlenformat?
Da muss ich Sie enttäuschen. Das ist ganz simpel “Standard”. - Eine Berechnung?
Nein. Es ist auch ganz egal, in welche Zelle und in welchem Blatt ich 125 schreibe - es kommt 1,25 dabei raus.
Häkchen raus und ab sofort geht alles wieder normal. Aber die schon veränderten Zahlen werden nicht zurückgeändert! Aus 0,1 wird nicht mehr 10 und aus 12,5 wird nicht wieder 125.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum diese Einstellung überhaupt gesetzt ist. Wegen eines Missverständnisses. Durch die Angabe der “Stellenanzahl” werden Anwender zu der Überlegung verführt, dass sich die Anzeige von zwei Nachkommastellen erzwingen lässt. Der Anwender möchte eigentlich 125,00 sehen, wenn er 125 eingibt. Nicht 1,25.
Fazit
- Wenn wir etwas umstellen, probieren wir anschließend sofort aus, ob das auch funktioniert.
- Wir sagen nicht “Ich habe nix gemacht” und “Das kam ganz von alleine”.
- Wir sagen das schon gar nicht, wenn Frau Bork uns tief in die Augen guckt …
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