Der korrekte englische Ausdruck ist “Customization” - das Wort “Customizing” ist ein eingedeutschter Begriff und wird im Englischen so nicht verwendet.
Customization ist die Anpassung an die Wünsche und Bedürfnisse eines Kunden.
Der Ausdruck kommt vom Englischen “to customize - anpassen” und noch weiter von “customer - Kunde”. Übersetzen lässt sich Customization am ehesten mit “kundenspezifische Anpassung”.
Was also ist Customization? Zum Beispiel
- Ein neues Menüband, das auf die Wünsche Ihrer Firma zugeschnitten ist und die für Ihre Firma wichtigen Befehle neu zusammenstellt.
- Eine Veränderung des Datei-Neu-Bereiches von Office, in dem die Office.com-Angebote für Vorlagen fehlen.
- Änderungen am Kontextmenü für den Windows-Explorer oder in Ihrem Dokument-Management-System.
- Um Befehle auszublenden, die sicherheitskritisch oder für die Arbeit in Ihrer Firma irrelevant sind,
- um Befehle in einem bequemen Bereich zusammenzustellen, die umständlich zu erreichen oder weit verstreut sind.
- Es ist zeitsparend, wenn ich alle Befehle in PowerPoint auf einem Firmen-Menüband habe, die ich sonst überall suchen müsste.
- Es ist einfacher, wenn ich alle Befehle im Kontextmenü einer Datei finde, die zum Vergleichen oder zum Umwandeln in PDF nötig sind.
- Es ist weniger fehleranfällig, wenn die gesamte Nummerierung in Word per Knopfdruck zur Verfügung steht.
Wenn mir bequem über ein Firmen-Menüband die wichtigsten Befehle zum Überarbeitenmodus angeboten wird, verlerne ich den Weg dorthin. Wechsle ich die Firma und stoße dort auf ganz andere Anpassungen, bin ich hilflos. Obwohl ich jahrelang im Überarbeitenmodus gearbeitet habe, weiß ich nicht, wie ich dorthin gelangen soll. Ich kann ein Dokument in PDF umwandeln, solange ich die angepassten Befehle vorfinde - wenn nicht, weiß ich nicht, wo ich suchen soll.
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