Outlook und Word können auch die Grammatik prüfen (naja, nicht ganz, wie ich gestern gezeigt habe). Für die Grammatikprüfung gibt es sinnvolle Einstellungen.
- In Word unter “Datei | Optionen | Dokumentprüfung” in der Rubrik “Beim Korrigieren der Rechtschreibung und Grammatik in Word” auf den Schalter “Einstellungen” klicken.
- In Outlook zuerst eine neue Mail erstellen, dann dort auf “Datei | Optionen | E-Mail | Rechtschreibung und Autokorrektur” in der Rubrik “Bei der Rechtschreibkorrektur in Outlook” auf den Schalter “Einstellungen” klicken.
Wenn Sie aus dem Outlook-Hauptfenster in die Optionen wechseln, bleiben die Einstellungen ausgegraut - es muss aus der Mail heraus passieren!
Sie können prüfen lassen:
- Getrennt- und Zusammenschreibung
los gehen oder losgehen? - Groß- und Kleinschreibung
morgen nachmittag oder Morgen Nachmittag oder Morgen nachmittag oder morgen Nachmittag? - Satzstellung
Das haben wir gestern gesehen: Ich komme nicht mit, weil hier regnet es! - Übereinstimmung
Das groß Haus wird verkauft.
Hier stimmen “groß” und “Haus” nicht überein - Word markiert das auch. - Verwechselbare Wörter
Naja - das geht wider nicht! Ich sehe, das das nicht so geht.
Das “wider” wird nicht als falsch erkannt, das erste “das” schon. - Verwendung von Fällen
Kann ich Niemanden vertrauen? Oder kann ich Jemandem vertrauen? - Großschreibung am Satzanfang
Das ist nicht die AutoKorrektur, die automatisch den ersten Buchstaben groß schreibt! Hier wird nur “gemeckert”. Leider nicht immer, denn die beiden Satzpaare werden unterschiedlich bewertet:
Ich gehe. du auch? - keine Fehlerkennzeichnung
Kommst Du? nein, ich will nicht. - Fehlerkennzeichnung 
- Leerzeichen zwischen Wörtern und Sätzen
Fehlende Leerschritte zwischen Worten werden sowieso als Rechtschreibfehler markiert. - Satzlänge
Leider kann man nicht einstellen, wie lang ein Satz sein darf, ohne als zu lang eingestuft zu werden. Es gibt einen Knowledge-Base-Artikel von Microsoft (KB 290943), der eine Satzlänge von 60 Worten als Grenze angibt. - Zeichensetzung
Nein ich will nicht. Wir besuchen München um das Oktoberfest anzuschauen. Das ist der Mann der die Katzen füttert.
Kein Satz wird als falsch gekennzeichnet. Also nur sehr bedingt sinnvoll.
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